Es gibt inzwischen eine Vielzahl verschiedener Arten von Barcodes. Barcodes wie z.B. der Code 39 oder Code 128 werden schon seit Jahren in logistischen Prozessen verwendet. In letzter Zeit hört man jedoch mehr und mehr vom DataMatrix-Code. Dies ist ein zweidimensionaler Barcode, der nicht aus Strichen sondern aus Blöcken besteht.

Der DataMatrix-Code kann als zweite Generation der Barcodes bezeichnet werden. Der größte Vorteil ist, dass ein DataMatrix-Code mehr Informationen beinhalten kann dann konventionelle Strichcodes. Außerdem benötigt ein DataMatrix-Code weniger Platz (z.B. auf einem Etikett).

Ein DataMatrix-Code kann bis zu 2335 alphanumerische Zeichen beinhalten. Zum Vergleich: Bei einem 128-er Barcode liegt das Maximum praktisch bei circa 40 Zeichen.

Ein DataMatrix-Code wird manchmal auch mit einem QR-code verwechselt. Allerdings ist der Unterschied zwischen den beiden Barcodes optisch leicht zu erkennen. Ein QR-Code beinhaltet immer drei große, schwarze Blöcke in den Ecken, während diese bei den DataMatrix-Codes nicht zu finden sind. Zusätzlich sind die Blockstrukturen anders aufgebaut, was jedoch nicht so leicht zu erkennen ist.

DataMatrix-Code: Aufbau des Barcodes

Die Größe des DataMatrix-Codes hängt von der Menge der Daten im Barcode ab. Charakteristisch für einen DataMatrix-Code ist die Blockstruktur. Jeder kleine weiße oder schwarze Block bzw. jede Matrixzelle steht dabei für einen Teil der Daten (einen bit).

Eine helle Zelle steht für eine binäre 0 und eine dunkle Zelle steht für eine binäre 1. Damit die Lesbarkeit des Codes möglichst gut ist, ist es wichtig, dass der Kontrast zwischen den weißen und den schwarzen Matrixzellen sehr deutlich ist.

Ein DataMatrix-Code besteht aus einem Datenfeld und hat unabhängig vom Code bestimmte Muster, auch L-Muster genannt. Dank diesen L-Mustern kann der Barcode durch einen Scanner lokalisiert und identifiziert werden.

Der Aufbau im Einzelnen:

DataMatrix-code Aufbau

Verwendung des DataMatrix-Codes:

Bodenmarkierung mit DataMatrix-codeDer DataMatrix-Code ist derzeit einer der meist verwendeten Matrix-Barcodes im industriellen Gebrauch und wird zum Beispiel im Bereich der Automobilfertigung und in der Pharmazie verwendet. Außerdem werden DataMatrix-Codes oft auf Verpackungen und Produkte angebracht. Ein Datamatrix-Code kann von jeder Richtung aus (360 Grad) gescannt werden und eignet sich daher perfekt für die Verwendung in unbemannten, automatisierten Arbeitsprozessen.

Auch wenn ein Orderpicker (Kommissionierer) verwendet wird, werden 2D-Barcodes zunehmend genutzt. Zum Beispiel werden sie für Standorte in Lagern für Paletten verwendet. Auch die Barcode-Etiketten und bedruckten Bodenmarkierungen von JEKA sind (auf Wunsch) mit 2D-Barcodes erhältlich.